Kurse im Sobi

Anmeldung: sobi-münster.de.  Fon: 0251- 51 11 77

 

Mo 03. 10. 2016        10 – 17 Uhr    Übungstag   (Feiertag)

Das „Andere“ umarmen

Ein buddhistische Meditationstag, um uns selbst besser kennen zu lernen.

Immer mehr Menschen aus anderen Kulturen und Religionen kommen zu uns und wir begegnen ihnen. Das kann unsere Neugierde wecken, unser Interesse an anderen Formen des Lebens, wir erweitern unseren Horizont. Es kann uns aber auch irritieren, wir fürchten uns vor dem Fremden, sind unsicher, zeigen vielleicht Abwehr oder ziehen uns zurück.

Was passiert da eigentlich in uns?
Wann können wir das „Andere“ in uns und in denen, die wir nicht kennen, umarmen? Wann können wir mit uns freundlich sein und dann auch auf andere freundlich zugehen? Was hemmt uns das zu tun? Wann verschließen wir uns, wann fühlen wir uns eng und klein ohne Raum und der Angst ausgesetzt, keinen Platz mehr zu haben? Wann spüren wir in uns mehr Weite und Freude?

Diesen Fragen widmen wir uns an diesem Übungstag in Form von stillem Sitzen, geführten Übungen, Gehmeditation und leichten Körperübungen. Es gibt viel Zeit für Austausch und Fragen.

Dieser Übungstag eignet sich sowohl für EinsteigerInnen in die Meditation als auch für schon lang Übende.

 

So 12.03. 2017    10 – 17 Uhr     Übungstag

„Ich bin entschlossen ein Geschenk zu sein“ 

(Lily Besilly)

Ein buddhistischer Meditationstag über Großzügigkeit, Gebefreudigkeit und Festhalten

Wenn in unserem Leben Geben und Nehmen ungefähr ausgeglichen ist, haben wir wahrscheinlich kein Problem mit großzügigem Schenken. Doch wenn wir genau hingucken, merken wir vielleicht eine leichte Tendenz uns durchzumogeln, etwas zu nehmen, was uns nicht gehört, wenn es niemand sieht oder wir verspüren einen Druck, mehr zu geben als uns gut tut. Vielleicht schenken wir auch etwas her, um von einer anderen Person etwas zu bekommen wie Zuwendung oder Dankbarkeit.
Woran liegt das?

An diesem Übungstag befassen wir uns mit unsere eigenen gelernten Mustern. Wir gehen Fragen nach wie „Wann und wem gebe ich gerne?“, „Wie großzügig bin ich mit mir selber?“, „Welche Erwartungen habe ich beim Schenken?“, „Stehle ich mir oder anderen die Zeit?“, „Was behalte ich lieber für mich und wie fühle ich mich dabei?“. Es wird stilles Sitzen, geführte Übungen, Gehmeditation,  und leichte Körperübungen geben.

Ich freue mich sowohl auf EinsteigerInnen in die Meditation als auch auf schon lang Übende.

 

Do 25. 05. 2017     10 – 17 Uhr    Übungstag   (Himmelfahrt)

Ist es „Liebe“ oder ist es „ich will dich haben“?

Ein Meditationstag zu innerem Reichtum und Mangelgefühlen wie Anhaftung

Sicherlich ist die Liebe das Schönste im Leben. Wir sehnen uns alle nach Liebe und Geliebtwerden.

Doch was hindert uns daran erfüllende Liebesbeziehungen auch zu realisieren? Wann können wir uns ganz unserem Glück hingeben? Wann durchdringen uns Erwartungen, die Sehnsucht nach Gebrauchtwerden oder Zuwendung?
Im Buddhismus unterscheiden wir Liebe und Anhaftung, Liebe entsteht immer aus einer Fülle heraus, aus Freude und einem weiten Herzen, sie kann niemals in Hass umschlagen, so wie wir das im Allgemeinen in westlichen Theorien oft annehmen. Gefühle wie „Ich will dich, ich brauche dich“ führen laut Buddhismus eher zu Leiden und Unruhe im Herzen.

Diesen Themen widmen wir uns in Form von stillem Sitzten, geführten Übungen, Gehmeditation und leichten Körperübungen.